Wasser, das länger als vier Stunden nicht fließt, wird als Stagnationswasser bezeichnet. Dieses kann bei dauerhaftem Stillstand in Leitungen zur Gesundheitsgefahr werden – insbesondere, wenn veraltete Rohrleitungen vorhanden sind oder sich Biofilme gebildet haben. In Bereichen, die selten genutzt werden wie z. B. in einem Nebengebäude besteht ein erhöhtes Risiko für die Vermehrung von bakteriellen Krankheitserregern (z. B. Legionellen).
Nicht genutzte Leitungsabschnitte sollten daher dauerhaft vom Trinkwassersystem getrennt und außer Betrieb genommen werden. Lassen Sie sich bei Fragen von einem qualifizierten Sanitärinstallateur beraten.
Auch überdimensionierte Trinkwasserleitungen – etwa bei sinkendem Wasserverbrauch – können das Risiko einer Verkeimung erhöhen. Auch hier empfiehlt sich eine individuelle Beratung durch einen Fachbetrieb.